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Folge18: Einen Haufen zu Weihnachten

Der Buddler

Hallo. Ich bin´s, der Buddler. Ihr kennt mich vielleicht aus Produktionen wie : Angegraben, Das Geheime Kabinett oder The Secret Cabinet. Vielleicht aber auch aus dem realen Leben, das ist aber eher unwahrscheinlich, da bin ich fast nie.

3 Comments

  1. Aus meiner Zeit in der Thesterwissenschaft erinnere ich mich noch dunkel daran, dass es solche beschissenen Darstellungen auch noch in einem anderen Rahmen fand, nämlich in Kirchen als wandbemalung und in der Buchmalerei. Davon ist wohl aber nur sehr wenig erhalten und meine Professorin schien so ziemlich die einzige zu sein, die sich da mit Forschung beschäftigte. Sie vertrat auch die These, dass neben dem alltäglichen das Heilige hervorgehoben wird. Aber sie hatte uns ein paar sehr kuriose Bilder gezeigt, auf denen sich die Figuren ( sie sah darin harlekinsfiguren) gegenseitig in den Mund erleichterten…

    • Guter Einwand! Dem müsste man mal nachgehen, aber in der Tat ist das ein etwas anrüchiges und damit nur wenig erforschtes Themenfeld.

  2. Mir erscheinen alle angebotenen Erklärungen auf ihre Art plausibel, wobei ich die des ewigen Kreislaufs – Essen, Verdauen, Düngen, auf dass neue Nahrung wachse – recht sympathisch finde. Aber ebenso wahrscheinlich erscheint es mir, als ob die ausführenden Künstler zu Beginn einfach auch nur ein bisschen provozieren wollten – das kam und kommt doch immer vor und früher (TM) war ein Mensch, der in einer heiligen Szenerie unter sich lässt, vielleicht einfach das Höchstmaß an Tabubruch, das der Künstler noch in sein Werk einbauen konnte, ohne ernsthafte Folgen für Leib und Leben befürchten zu müssen?

    Wenn diese Erklärung stimmt, dann wäre es freilich spannend, welche Skandälchen heutiger Künstler in ein paar Jahrhunderten irgendwo zur festen, etwas exzentrischen Tradition geworden sein werden, über deren wahre Bedeutung die dann lebenden Experten rätseln 🙂

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